Welche Yogamatte passt zu dir? Ein kurzer Kaufratgeber
Zuletzt aktualisiert am 18. September 2026
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Eine Yogamatte ist keine Standardware – je nach Übungsstil und Körperbau lohnt sich ein genauerer Blick auf drei Eigenschaften: Materialstärke, Material und Oberflächenstruktur.
Materialstärke: dünn für Reisen, dick für Gelenkschutz
Dünne Matten (1,5–3 mm) sind leicht und faltbar – ideal für Reisen oder die Praxis unterwegs, bieten aber wenig Polsterung für Knie und Handgelenke. Matten mit 4–6 mm Stärke dämpfen deutlich besser und eignen sich für Zuhause oder das Studio.
Material: TPE, Naturkautschuk oder PVC
TPE-Matten sind leicht, meist frei von PVC und bieten guten Grip, verlieren bei Hot Yoga aber teils an Griffigkeit, sobald sie stark schwitzen. Naturkautschuk-Matten sind schwerer, dafür oft griffiger unter Schweißeinfluss und die nachhaltigere Wahl. PVC-Matten sind günstig und langlebig, aber schwerer abbaubar.
Oberflächenstruktur: griffig vs. glatt
Für schweißtreibende Stile wie Vinyasa oder Hot Yoga lohnt sich eine strukturierte, rutschfeste Oberfläche. Für ruhigere Praxis wie Hatha oder Yin reicht häufig eine glattere Oberfläche.
Kurz zusammengefasst
- Reisen/unterwegs: dünne, faltbare Matte (1,5–3 mm)
- Hot Yoga/Vinyasa: griffige Oberfläche, TPE oder Naturkautschuk
- Zuhause/Studio, Gelenkschutz: 4–6 mm Materialstärke
- Nachhaltigkeit: Naturkautschuk statt PVC